Früher war nicht alles besser …

… aber manches schon!

Ich habe rumblebird.de in den letzten Wochen überarbeitet. Nicht, weil es an der Zeit, sondern weil es seit mindestens zwei Jahren überfällig war.

Ein bisschen mehr Farbe, die fehlenden Bässe ergänzt, diesen Blog integriert … aber vor allem ein neues Layout und die Umstellung auf CSS.

Und da setzt mein nostalgisches Gejammer ein!

Früher – also damals, als manches noch besser war – gab es eine Unzahl von Editor-Programmen für Websites. Teilweise solche für die hardboiled HTML-Codierer, teilweise solche für die Klickibunti-Homepage-Bauer und teilweise für die Menschen dazwischen. Manche kostenlos, andere sehr teuer.

Wenn man die Gruppe der reinen HTML-Editoren mal weglässt, war das Ergebnis dieser Programme aus technischer Sicht im Durchschnitt nur eines: furchtbar!!!

Wilde Verhaue aus Frames und Tabellen, weitestgehend strukturfrei und vollkommen unwartbar. Was insofern kein riesiges Problem war, als man sich unter Verwendung von (überwiegend ebenfalls gruseligen) Vorlagen ratzfatz eine neue Website zusammenbasteln konnte.

Das will ich ganz sicher nicht zurück haben. Aber was ist denn heute die Alternative?

Ich kann – sogar kostenlos – aus einer größeren Zahl ganz passabler HTML-Editoren mit WYSIWYG-Funktionalität wählen. Verwendet habe ich übrigens KompoZer.

Ich habe mir, seit ich angefangen habe, über den Relaunch nachzudenken, ca. 40 CSS-Editoren angesehen. Kleine und große Lösungen, kostenlose und teure, online und offline verfügbare. Ich habe keinen einzigen gefunden, der in seiner Handhabung auch nur in die Nähe dieser früheren Homepage-Zusammenklick-Programme kam.

Von seiner Zielsetzung her schreit CSS doch geradezu danach, mit genau so einem Programm definiert zu werden! Stattdessen bekommt man syntaxgesteuerte Editoren angeboten oder  kilometerlange Listen von Parametern, die man ausfüllen soll.

Ich will aber doch künftig nicht meinen Lebensunterhalt als CSS-Guru  verdienen, ich will einfach nur mit überschaubarem Aufwand eine CSS-basierte Homepage bauen. Ohne dass ich dafür eines der fünf vordefinierten „Premium-Layouts“ meines Hosting-Anbieters verwende.

Früher war manches viel besser!

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