Archive for the ‘Dies und Das’ Category

Brücken sind wichtig …

Mittwoch, April 10th, 2013

… nicht nur bei Straßen oder zwischen verschiedenen Standpunkten.

Bei Bässen, wie bei nahezu allen Saiteninstrumenten, gehören Brücken zu den funktional wichtigsten und optisch auffälligsten Bauteilen. Letzteres muss man manchmal mit dem Modalpartikel „leider“ versehen, zumindest bei den elektrischen Instrumenten.

Auf der einen Seite gibt es hier kleine Instrumentenbauer, die sich den Luxus leisten, auch dieses Bauteil nach eigenen Entwürfen herstellen zu lassen, um damit das Erscheinungsbild ihrer Instrumente aufzuwerten und ihrem Corporate Design zu entsprechen. Jens Ritter sei hier nur als ein Beispiel genannt.

Auf der anderen Seite gibt es die Massenhersteller von Instrumenten und die Zubehör-Industrie, die sich darum gebildet hat und bei der sich auch  Amateure wie ich mit Bauteilen versorgen.

Als Bassbauer bin ich da in einer relativ glücklichen Situation, weil es zahlreiche, auch kleinere Anbieter gibt, die innovative und elegante Lösungen im Programm haben. Als Beispiel mögen die Namen ABM, ETS mit der Tuning Fork und Hipshot mit den  A Style und D Style Brücken genügen.

Bei Gitarren sieht das deutlich anders aus! Hier dominieren zwei Bauformen:

  • Fenderartige Brücken, die im Grunde aus einem schlichten Blechwinkel und ein paar Bolzen und Schrauben bestehen
  • Gibsonartige Brücken, wahre Metallgebirge,  dick, klobig und zerklüftet.

Erstere wirken alles in allem eher schäbig, letztere einfach unförmig. Aber es sind nun mal historische Konstruktionen und „der Gitarrist als solcher“ ist nun mal konservativ.

Natürlich gibt es auch hier die anderen. Schaller bietet mit der 3D6 und der Hannes gleich zwei echte Alternativen an. Nur: warum bietet man mir die 3D6 nur mit Rollensätteln an? Und warum gibt es die Hannes nur als String Through Body und noch dazu mit einer unnötig komplizierten und unschönen Art der Montage am Instrument?

Wo sind die Hersteller, die so etwas wie die Tuning Fork für Gitarren anbieten?

Früher war nicht alles besser …

Montag, November 26th, 2012

… aber manches schon!

Ich habe rumblebird.de in den letzten Wochen überarbeitet. Nicht, weil es an der Zeit, sondern weil es seit mindestens zwei Jahren überfällig war.

Ein bisschen mehr Farbe, die fehlenden Bässe ergänzt, diesen Blog integriert … aber vor allem ein neues Layout und die Umstellung auf CSS.

Und da setzt mein nostalgisches Gejammer ein!

Früher – also damals, als manches noch besser war – gab es eine Unzahl von Editor-Programmen für Websites. Teilweise solche für die hardboiled HTML-Codierer, teilweise solche für die Klickibunti-Homepage-Bauer und teilweise für die Menschen dazwischen. Manche kostenlos, andere sehr teuer.

Wenn man die Gruppe der reinen HTML-Editoren mal weglässt, war das Ergebnis dieser Programme aus technischer Sicht im Durchschnitt nur eines: furchtbar!!!

Wilde Verhaue aus Frames und Tabellen, weitestgehend strukturfrei und vollkommen unwartbar. Was insofern kein riesiges Problem war, als man sich unter Verwendung von (überwiegend ebenfalls gruseligen) Vorlagen ratzfatz eine neue Website zusammenbasteln konnte.

Das will ich ganz sicher nicht zurück haben. Aber was ist denn heute die Alternative?

Ich kann – sogar kostenlos – aus einer größeren Zahl ganz passabler HTML-Editoren mit WYSIWYG-Funktionalität wählen. Verwendet habe ich übrigens KompoZer.

Ich habe mir, seit ich angefangen habe, über den Relaunch nachzudenken, ca. 40 CSS-Editoren angesehen. Kleine und große Lösungen, kostenlose und teure, online und offline verfügbare. Ich habe keinen einzigen gefunden, der in seiner Handhabung auch nur in die Nähe dieser früheren Homepage-Zusammenklick-Programme kam.

Von seiner Zielsetzung her schreit CSS doch geradezu danach, mit genau so einem Programm definiert zu werden! Stattdessen bekommt man syntaxgesteuerte Editoren angeboten oder  kilometerlange Listen von Parametern, die man ausfüllen soll.

Ich will aber doch künftig nicht meinen Lebensunterhalt als CSS-Guru  verdienen, ich will einfach nur mit überschaubarem Aufwand eine CSS-basierte Homepage bauen. Ohne dass ich dafür eines der fünf vordefinierten „Premium-Layouts“ meines Hosting-Anbieters verwende.

Früher war manches viel besser!

Ein mehr als interessantes Forum zum Thema

Mittwoch, November 21st, 2012

ist http://www.gearbuilder.de.

Ab jetzt …

Dienstag, November 20th, 2012

…möchte ich hier in loser Folge ein paar Gedanken und Überlegungen zum Bau von Bässen aufschreiben.Wie bisher werde ich auch weiterhin in Foren aktiv sein  und meine Instrumente auf der Homepage ausführlich kommentieren. Aber ein paar gelegentliche Gedanken, die über das konkrete Projekt hinausgehen, will ich hier festhalten.Wie üblich wird die ein oder andere Provokation dabei sein. Aber das beflügelt ja, u.a. durch den Widerspruch anderer, das eigene Denken.